STARKE
STIMMEN.

Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Wir haben in Deutschland nach der Handwerksnovelle 2004 schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Eine fatale Abwärtsspirale wurde in Gang gesetzt. Nachdem 53 Handwerksberufe zulassungsfrei wurden, gab es zwar viele Existenzgründer –zum großen Teil nur Einmannbetriebe -, die meisten haben sich nicht lange am Markt gehalten. Nun fehlt uns der Nachwuchs an allen Ecken und Enden.“

Quelle: Deutscher Bundestag, 05.12.2014

Lena Strothmann, Abgeordnete Bundestag CDU/CSU
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Konsumenten werden immer anspruchsvoller, der Trend geht weg vom unqualifizierten Erlediger hin zur ausgebildeten Fachkraft. Die Liberalisierung würde genau das Gegenteil bezwecken.“
Klaus Struber, Geschäftsführer Gärtnerei Schwaighofer
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„In unserem Betrieb bilden wir seit über 100 Jahren Lehrlinge aus. Die Meister die sich daraus entwickeln bzw. entwickelt haben, sind das Fundament unseres Erfolges. Wenn man die Entwicklung in Richtung Billigarbeitskräfte verfolgt, so steht für mich außer Diskussion, dass nur durch Qualifikation und damit einhergehende Qualität unser Wirtschaftsstandort attraktiv bleibt. Deshalb ist der Meister für KMUs unerlässlich.“
Ing. Harald Dullnig, Geschäftsführer Dullnig Elektro & Metall GmbH
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Österreichs Gemeinden profitieren von starken Klein- und Mittelbetrieben, die vor Ort Wertschöpfung sichern, in dem sie unsere Jugend ausbilden und ihnen Perspektiven bieten. Der Meister ist untrennbar mit wirtschaftlich starken Regionen verbunden“.
Helmut Mödlhammer, Gemeindebund-Präsident
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Meisterqualifikation und Lehrlingsausbildung sind untrennbar miteinander verbundene Elemente. Fällt die qualifizierte Ausbildung weg, führt das zu einem unmittelbaren Qualitätsverlust.“
Mag. Heinz Illetschko, Geschäftsführer Bandagist Heindl GmbH
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Qualität und Produktsicherheit gibt es nicht ohne gute Ausbildung. Eine erfolgreiche Lehrlingsausbildung benötigt daher geprüfte Meister.“
KR Harald Schinnerl, Geschäftsführer Metallbau Schinnerl

Junge Stimmen.

Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Der Meisterbrief ist wirksames Instrument für mehr Ausbildung, weniger Jugendarbeitslosigkeit und höhere Wettbewerbsfähigkeit. Er ist Garant für nachhaltiges Unternehmertum.“
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Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Wenn eine Liberalisierung der Gewerbeordnung mit einem Qualitätsverlust in der Ausbildung einhergeht, dann wird sie aus meiner Sicht klar abgelehnt. Ganz Europa beneidet Österreich um seine funktionierende duale Ausbildung eine die dadurch niedrige Jugendarbeitslosigkeit. Es wäre grob fahrlässig, die Lehre mutwillig aufs Spiel zu setzen. Die negativen Erfahrungen aus Deutschland sollten alle Alarmglocken schrillen lassen.“
AK-Präsident Hubert Hämmerle
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„In Berlin gab es 2004, vor der Gewerbereform, 360 Floristen-Fachgeschäfte 2016 nur mehr 78! Die Ausbildung in der grünen Branche ist in Deutschland von 8.900 auf 740 Lehrlinge gesunken! Sollte es zu einer Öffnung im Handwerk kommen, werden meine vier Lehrlinge, die ich gerade ausbilde,  sicherlich meine Letzten sein und hier stehe ich in unserer Floristen-Branche nicht alleine da.“
Rudolf Hajek, Geschäftsführer Blumen Hajek
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Die duale Ausbildung ist ein zentrales Thema in unserem Betrieb und wir sehen darin den Zukunftsweg um Qualität und Innovationsbereitschaft zu erhalten.“
Peter Grünwald, Geschäftsführer Voglauer Möbelwerk
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Wir haben bei einer Analyse des Verbraucherministerium Rheinland-Pfalz untersucht, wozu es denn geführt hat, dass in einer Reihe von Berufen der Meisterzwang auf europäischer Ebene aufgehoben wurde: Zunächst konnten mehr Akteure nachkommen, in der Praxis sind es aber Kleinstbetriebe mit zu wenig Kapital, die in der Regel niemanden mehr ausbilden und bei denen die Verbraucher einem höheren Risiko ausgesetzt sind.“

Quelle: 44. BUNDESTAGUNG des KFZ-GEWERBES DEUTSCHLAND, 12.09.2016

Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Meisterbrief ist ein Wettbewerbsfaktor und gleichzeitig das Fundament des Erfolgs. Er bietet jungen Menschen eine Perspektive und vermittelt hohe Qualifikation.“

Quelle: Deutscher Bundestag, 05.12.2014

Sabine Poschmann, Abgeordnete Bundestag SPD
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Ich bekenne mich klar zur Meisterpflicht, und ich teile auch die Kritik an einigen – nicht an allen – Deregulierungen des Jahres 2003.“

Quelle: Deutscher Bundestag, 05.12.2014

Dr. Thomas Gambke, Abgeordneter Bundestag BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Deregulierung führt nicht zwangsläufig zu einem Wachstumsschub und zu mehr Beschäftigung. … Kunden, die einen Handwerker beauftragen [haben heute] nicht mehr die Gewähr, dass sie einen ausgebildeten Fachmann bekommen.“

Quelle: Deutscher Bundestag, 05.12.2014

Klaus Ernst, Abgeordneter Bundestag DIE LINKE
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Nur Fachpersonal sollte Fachbetriebe führen.“
Georg Gsenger, Geschäftsführer der Metallidee GmbH
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„81 reglementierte Gewerbe sind meiner Meinung nach auch zu viel, aber auf nur 15 zu reduzieren ist zu extrem. Am besten wäre das Zusammenlegen einzelner Gewerbe. Meister und Meisterprüfung müssen in der Qualität erhalten bleiben, Qualitätsverlust ist Wissensverlust und erschwert jungen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt.“
Bmstr. Baurat h. c. DI Walther Wessiak, Geschäftsführer Firma DI Franz Robier BaugmbH
Ja zum Meister - Starke Stimmen
„Kein positiver Beschäftigungseffekt durch Liberalisierung“
IFH – Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk, Universität Göttingen