WORUM
ES GEHT.

Im Herbst soll ein Gesetzesvorschlag zur Liberalisierung der Gewerbeordnung vorliegen. Eine weitreichende Reform im Bereich der Handwerke und der (teil)reglementierten Gewerbe birgt jedoch große Risiken für Österreichs Wirtschaft und Gesellschaft. Deshalb ist Augenmaß bei der Liberalisierung erforderlich!

Meister weg,
Lehrplatz weg

Ohne Meister verlieren rund 50.000 Jugendliche die Chance auf Ausbildung.

  • Rund 38 % aller Jugendlichen eines Jahrganges machen eine Lehre. Jeder zweite davon in einem Gewerbe- und Handwerksbetrieb.
  • Nur wer selber qualifiziert ist, kann Lehrlinge ausbilden und sein Wissen weitergeben.
  • Die duale Ausbildung aus Berufsschule und Praxis bietet Chancen und schafft Arbeitsplätze. Nirgendwo in Europa ist die Jugendarbeitslosigkeit so niedrig wie in Ländern, die auf dieses System setzen.
  • Die Lehre ist Basis für die Ausbildung von hochqualifizierten Fachkräften und vielfach der Start für eine erfolgreiche Selbstständigkeit.

Von nichts
kommt nichts

Gewerbe und Handwerk bilden aus, schaffen Arbeitsplätze und sorgen für Wohlstand in Stadt und Land.

  • Qualifizierte Unternehmen sind langjährige, verlässliche Partner am lokalen Wirtschaftsstandort.
  • Meister- und Familienbetriebe zeigen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten große Krisenfestigkeit und sind damit ein erfolgreiches Gegenmodell zu globalisierten Konzernstrukturen.
  • Handwerk verbindet Tradition mit Fortschritt und sorgt für wirtschaftliche Entwicklung – auch und gerade im ländlichen Raum.
  • Qualifiziertes Handwerk und Gewerbe schafft Vielfalt und bildet die Lebensader unseres Landes.

In den Krisenjahren ab 2009 blieb die Beschäftigungszahl von Gewerbe und Handwerk stabil, wohingegen jene in der Industrie rapide sank. Mit anderen Worten, Handwerker stehen zu ihren Mitarbeitern auch in der Krise und bei Unterauslastung. Die Wirtschaftsweise von Gewerbe- und Handwerksunternehmen ist auf einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet, der meist über Generationen reicht.

G’lernt ist g’lernt

Ohne Qualifizierung keine Qualität und keine Wettbewerbsfähigkeit.

  • Österreich ist in der ganzen Welt für die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen bekannt. Dieses Niveau können wir nur halten, wenn echte Fachleute in Handwerk und Gewerbe am Werk sind.
  • Österreichs Handwerksbetriebe liegen international im qualitativen Spitzenfeld. Ein qualifizierter Zugang – sei es durch Meisterprüfung oder sonstige individuelle Befähigung – sind dafür die Voraussetzung.
  • Die Qualifikation unserer Fachkräfte ist ein zentrales Argument für den Standort Österreich. Ein Hochlohnland wie wir kann nur durch Qualität bestehen. Nur qualifizierte Betriebe können Innovationen vorantreiben.
  • Ohne Mindestqualifikation riskieren die Konsumenten, die erforderliche Qualität im Nachhinein durch teure und langwierige Klagen durchsetzen zu müssen.

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